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Vom Krankenbett zur Schulbank

Vom Krankenbett zur Schulbank von Daniela Egeler

Angefangen hat alles mit einem Gebet. Ich betete, dass Gott mir zeigt was ich für ihn tun soll.
Da ich am 7.3.07 meine Ausbildung zur PTA (pharmazeutisch-technische Assistentin) beendete und erst am 1.4. einen neuen Arbeitsplatz hatte, wollte ich diese 3 Wochen dafur einsetzen, mich ganz von Ihm führen zu lassen. Gott ganz zu vertrauen und auch Schritte zu tun, die mich etwas kosten.





Anfang August erhielt ich eine schockierende Nachricht: Cima Èeljaj (7 Jahre), eins «meiner» Kinder, ist in die Straßenbahn gerannt. Die Bilder in der Zeitung waren entsetzlich. Schwer zu glauben, daß jemand das überleben kann. Sie hatte mehrere Knochenbrüche – am Kopf und an drei Rippen, dazu schwere Verletzungen am rechten Arm und zahlreiche Schürf- und Platzwunden.

Der Verdacht von Verletzungen an der Halswirbelsäule hat sich, Gott sei Dank, nicht bestätigt. Auch wenn ich sie in den ersten Tagen, als sie noch auf der Intensivstation lag, nicht besuchen durfte, fuhr ich doch jeden Tag mit ihren Eltern zum Krankenhaus. Ich konnte bei Arztgesprächen mit dabei sein. Als gelernte Krankenschwester konnte ich den Eltern erklären, was der Arzt gesagt hat und was das genauer bedeutet.

Nach fünf Tagen wurde Cima in die Plastische Chirurgie verlegt, wo man sie nochmals operierte. Ihr wurde Haut vom Bein auf den Arm transplantiert. Zu allem hatte sie eine Lungenentzündung und hohes Fieber bekommen. Aber Gottes Eingreifen war sichtbar. Ihr Zustand wurde von Tag zu Tag besser und zwar so schnell, daß alle nur noch staunen konnten.

Mehrmals standen Artikel über Cima in der Zeitung, in denen die Ärzte berichteten, daß es ein Wunder ist, daß Cima all das überlebt hat und daß sich ihr Zustand so rasch verbessert. Gott ist so gut! Eine weitere geplante Operation war sogar unnötig geworden!

Und trotzdem war ich erst einmal noch kleingläubig. Ich hatte den Eindruck, dafür zu beten, daß sie pünktlich am 1. September mit der 1. Klasse starten kann. Aber irgendwie kam mir das dann doch ziemlich vermessen vor. Ich dachte, wir könnten wirklich dankbar sein, wenn sie irgendwann geheilt entlassen wird. Dann nahm ich doch allen meinen Mut zusammen und sagte ihrem Vater, daß ich beten werde, daß sie zum Schulanfang zu Hause ist.

Schon im Krankenhaus fing ich an, mit ihr zu malen und zu schreiben, und das funktionierte gut, sogar mit Verband. Und wißt Ihr was: pünktlich zum 1. September wurde Cima entlassen, sozusagen vom Krankenbett zur Schulbank!

Auch in ihrer Familie konnte ich Gottes Wirken sehen. Ihr Vater, der kein Christ ist und ihr sogar manchmal verboten hatte, zum Gottesdienst zu gehen, wollte bei jedem meiner Besuche bei Cima, daß ich für sie bete. Er erzählte allen, daß sie so schnell geheilt wurde, weil Jesus ein Wunder getan hat.

Bitte betet für Cima und ihre Familie, daß sie Gottes Liebe ganz tief in ihren Herzen verstehen und annehmen können.

Susy Müller, Mitarbeiterin in Roma-Ministry

Eine Artikel aus Aufwind Nr. 4/05 der KiWo-Arbeit, Bautzen
2007-12-13 02:00:15

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2008-02-04 20:46:39
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2007-12-13 02:11:03
Vom Krankenbett zur Schulbank
2007-12-13 02:00:15