Geld, Geld, Geld...
Mein Name ist Aleksander Subotin. Ich bin verheiratet mit Daniela und habe einen Sohn. Seit 8 Jahren bin ich Leiter im Gemeindedienst. Ich hatte ein ernsthaftes Problem mit Geld, besonders weil ich aus einer armen Familie kam. Die Lebensbedingungen waren sehr schlecht, so dass ich gedacht habe: «Bin ich nicht Leiter? Muss die Kirche mich nicht bezahlen? Müßten die mir nicht helfen? Ich habe nichts, die aber sehr wohl.» So fing ich an in der Kirche um Geld nachzufragen und wenn immer sie mir etwas gaben, arbeitete ich dann mehr für Gott. Ich wollte ihnen zeigen, daß wenn sie mir Geld geben, ich mich auch mehr bemühen würde. Und wenn ich mich bemühte, dann hatte ich auch mehr Geld. So fing es in meinem Herzen an, dass es mehr und mehr um Geld ging und ich nur immer mehr haben wollte. Gott brauchte ich dann nicht mehr. So habe ich dann auch nicht mehr so viel gebetet und hatte keine Gemeinschaft mit meinem Himmlischen Vater.
In den Momenten wenn ich dachte, dass ich nicht für Geld arbeite, hat mich der Teufel noch mehr bestärkt, dass ich doch im Recht bin und das ich gut arbeite. Mein Gebetsleben führte mich dahin, dass ich im Grund nur noch Gott sagte: gib mir das, gib mir jenes...
Wie weiter? Als ich sah, dass die Kirche mir nicht mehr geben konnte, fing ich an bei anderen Leuten zu suchen. Noch immer dachte ich, dass ich ja nichts hatte und dass ich es aber brauche und meine Arbeit für Gott machte Fortschritte. Leute bekehrten sich, aber ich gab Gott nicht die Ehre dafür. Vielmehr freute ich mich darüber, dass mein Dienst wuchs, aber der von anderen nicht. Ich hatte das Gefühl, dass ich Gott brauchte, Gemeinschaft mit ihm, aber... Geld war an erster Stelle und nicht Gott.
Meine Lieben, wenn ihr Euch in einer ähnlichen Situation befindet, dann lest bitte weiter. Bei einer Gelegenheit kam ein Missionar für ein paar Tage zu Besuch in mein Haus und diese Zeit war wirklich ein Segen für mich. In dieser Zeit sagte er zu mir: Aleksander, Du arbeitest wirkich gut. Dein Dienst ist für Gott, aber Du brauchst mehr als nur Geld, Du brauchst Gott selber. Du brauchst Gemeinschaft mit ihm. Für Dich ist es wichtig, dass Du ihn hörst, was Er Dir zu sagen hat.
Ich war sehr ermutigt und dachte so, dass dieser Mann Recht hat und dass ich vorallem Gott brauche und nicht Geld. Natürlich brauche ich Geld, aber ich muß Gott an erster Stelle stellen. Ich entschied mich dafür auf diesen Missionar zu hören. Meine erste Zeit in der Gemeinschaft mit Gott war so wunderbar (mehr Wert als 1000 Euro). Ich bereute meine schlechten Werke. Gott vergab mir und heute bin ich frei von dieser Abhängigkeit von Geld. Und ich habe wunderbare Zeiten mit Gott. Mein Dienst wächst und daher braucht es auch mehr Geld dafür. Allerdings ist mir klar geworden, dass ich Gott habe, den ich vielmehr benötige als das Geld.
Jetzt ermutige ich die Leute in unseren Gruppen zur persönlichen Gemeinschaft mit Gott. Ich erzähle ihnen von dem Gott, der Wunder tut, der mit uns ist und den wir vorallem anderen brauchen. Ich ermutige, dass die Leute beten und von ihren Erfahrungen mit Gott erzählen. Unsere Leute fangen langsam an es zu praktizieren. Meinen Helfern erzähle ich sofort von meinen Erfahrungen im Umgang mit Geld.
Meine Nachricht für Dich ist, wenn Du irgendwelche Gaben hast, die Gott Ehre machen würden, aber sie nicht einsetzen möchtest, solange Deine Gemeinde oder Dein Pastor Dir nicht Geld gibt für Deine Arbeit: Bitte macht das nicht. Betrübe nicht Jesus, vielmehr lass Dich gebrauchen für Gott und Er wird für Dich dasein.
Herzlichst grüße ich Euch in Jesus
Aleksander (Saša) Subotin
2008-02-05 12:26:17
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